Karte

Nordandryll

Lucé

Ihr kommt nach Lucé

Auffallend ist auch das hier nicht die normalen Soldaten der Waldläufer, sondern anscheinend ausschließlich Prätorianer anzutreffen sind. Die Soldaten in der Stadt sind sogenannte Goldröcke, wie ihr sie auch in Parei gesehen habt. Um so näher ihr dem Forum kommt, um so mehr  seht ihr davon. Doch als Anvar mit euch allen auf den Eingang zutritt, fällt euch auf, dass hier sind keine Goldröcke postiert sind. Hier sind ausschließlich Einheiten des goldenen Drachen. Anvar sagt euch, dass diese zuerst auf den Präfekten, dann auf den Tafelrat und die Clansoberhäupter und dann auf das Land vereidigt wurden.

Lucé ist die Hauptstadt des Landes. Sie ist, so wie auch die anderen großen Städte Nordandrylls, eher restauriert als neu erbaut worden. Nach dem Untergang der Hochkultur in Andryll verfielen auch die Städte, doch wurden ein paar mit den Jahrhunderten wieder aufgebaut. Das Ergebnis ist Lucé, die Hauptstadt des Landes. Das Stadtbild teilen sich gigantische Gebäude mit praktisch gehaltenen Nutzbauten. In der Mitte der Stadt erhebt sich der Palast des Präfekten Andrylls der gleichzeitig Meister in Luce ist. Vor dem Palast ist ein riesiges Forum errichtet, in dem der Tafelrat Nordandrylls tagt. Dem Tafelrat gegenüber ragt die Kuppel eines großen Lunar Tempels empor. Hier wird weltliches und kirchliches Recht gesprochen. Der Rest des Regierungsviertels ist dann eher einfach gehalten, doch es finden hier noch immer hunderte bis vielleicht tausend Beamte ihren Arbeitsplatz. Vom Regierungssitz aus geht eine lange Straße quer über einen Marktplatz, auf dem im bunten Treiben auch exotische Waren angeboten werden, doch Sklaven sucht man hier so wie im Rest der Nation des Waldes vergebens. Vom Marktplatz aus teilt sich die große Straße in die vier Himmelsrichtungen. Näher am Regierungsviertel finden sich die schönsten und größten Gebäude, die es in Andryll zu bewundern gibt. Im Mittelring der Stadt haben sich zahlreiche Handwerker niedergelassen, die sich teilweise aufgrund der etwas knebelnden Gesetzeslage hier in der Stadt ansiedeln mussten. Jene, die in der Stadt ein Platz gefunden haben, können sich glücklich schätzen, denn die weniger Reichen müssen vor den Stadttoren ihrem Tagewerk nachgehen. Sie bildeten hier in Lucé die Gewerkschaften der Baumeister, Händler und Juristen. Die Baumeister und die Händlergilde verlegten ihren Hauptsitz aber nach Parei um besser mit den unseren Alliierten und Freunden im Kontakt bleiben zu können. Der Sitz der Juristen sowie die Akademia Libertis, die jeder Baumeister-Meister zu besuchen hat, sind jedoch noch hier in Lucé. Aufgrund der massiven Geldpolitik des Tafelrates, scheinen die Grenzen der Stadt förmlich zu explodieren. Es haben sich auch schon dutzende Armen-Viertel gebildet, doch diese werden regelmäßig „gesäubert“, da sie das „schöne Stadtbild“ verunstalten. Zu erwähnen wären vielleicht auch noch die riesigen Handelskontoren, die zum großen Teil Stadtkasse gehören. 

Mudea

Egal zu welcher Jahreszeit, über Mudea wird man wohl immer eine Wolke aus verschiedenfarbigen Rauch entdecken. Denn hier sitzen die Alchemisten des Landes. Von hier aus hat die großartige Alchemie Nordandrylls ihren Lauf genommen. Die Stadt wird von einer gewaltigen Kuppel, der Zitadelle der Alchemie geprägt. Am Rand der Stadt erstrecken sich die Holzbaracken der Wiesel.

Freiheit

Freiheit ist eine große Stadt, die in einem erloschenen Vulkan erbaut wurde. Die Stadt ist von der Stadtmauer vollkommen eingeschlossen und von einer fruchtbaren Ebene umgeben, die am Rand des Vulkans endet. In Freiheit ist in einer großen Festung die Garde von Freiheit untergebracht. Unter Freiheit befindet sich ein großes Tunnelsystem, in dem bei einem großen Krieg ein Teil der andryllianischen Bevölkerung untergebracht werden kann. Doch momentan ist Freiheit halb verlassen, da die neue Handwerkerverordnung aus Luce die Anzahl der erlaubten Meisterbriefe zu stark einschränkt.

Parei

Schon vom weiten kann man die hohen Türme der Ventus erkennen, welche graziös bis fast in die Wolkendecke vorstoßen. Sie dominieren das Stadtbild von Parei. Die Türme sind Überbleibsel der alten Hochkultur, doch alles darum wurde von Nordandryll errichtet. Riesige Hafen und Werftanlagen überziehen das Stadtbild. Gleich am Hafen drängen sich noch dutzende Kontoren fremder Länder, die hier ihre Handelsniederlassung errichtet haben. Dahinter ist der wohl aufregendste Markt des Landes. Viele Reisende und Gaukler halten hier kurz auf ihrer Reise an, die von Parei auch ins Landesinnere gehen kann. Am Rand der Stadt erheben sich die gewaltigen Kasernen der valyrischen Matrosen. Man vermutet, dass dieses Gebäude ebenfalls ein Überbleibsel der versunken Hochkultur ist.